Die AnfängeIm Jahre 1936 hatte Anselm Winterhalter mit seinen Brüdern Josef und Adolf die Idee einen Lastkraftwagenbetrieb in Oberried zu gründen. Sogleich wurde ein Fahrzeug der Fa. Büssing für den Holztransport im Güternahverkehr beschafft. Das Geschäft nahm eine schnelle Entwicklung und man entschloss sich bereits ein halbes Jahr später ein zweites Fahrzeug anzuschaffen. Daraufhin wurde auch die Dienstleistung im Güterfernverkehr angeboten. Im Jahre 1938 wurde mit dem Bau eines Autoschuppens begonnen der im Jahre 1939 fertiggestellt wurde. Die kontinuierliche Weiterentwicklung führte rasch zum Anwachsen der Belegschaft, denn im gleichen Jahr wurde der erste Mitarbeiter eingestellt, der 1967 nach 28 Jahren im Dienste der Fa. Winterhalter in den wohlverdienten Ruhestand entlassen wurde.
Die bitteren ZeitenDie unheilvollen politischen Ereignisse der damaligen Zeit setzten auch der schnellen Aufwärtsentwicklung des jungen Unternehmens ein jähes Ende. Der Kriegsbeginn griff plötzlich in das harmonische Gefüge der Betriebsgemeinschaft. Ein Mitarbeiter wurde bei Kriegsbeginn in den Dienst einberufen. Vom Fuhrpark hat man ein Fahrzeug beschlagnahmt. Mit dem Beschluss des damaligen Gemeinderates, nämlich die Holzabfuhren aus den Wäldern der Gemeinde ausschließlich von der Fa. Winterhalter durchführen zu lassen, konnte das Unternehmen die Kriegsjahre überstehen.
Das Wachstum bewältigenDie Entwicklung des Betriebes ging nach Kriegsende weiter, denn schon 1946 wurde erneut ein Mitarbeiter eingestellt, der dem Unternehmen bis 1990 treu blieb. Mit dem Kauf des ersten Omnibusses (Opel Blitz) im Jahre 1949 wurde die Firma um einen neuen Betriebszweig erweitert. Die Aufwärtsentwicklung hielt in den 50er Jahren an, man ereichte einen Fahrzeugbestand von 5 Lastkraftwagen im Langholztransport, 1959 wurde ein zweiter Omnibus gekauft. Der Firmengründer versuchte ständig neue Marktanteile zu gewinnen, so gelang es ihm im Bereich Kraftstofftransport Aufträge zu erhalten, die bereits 1961 mit dem ersten Tankwagen realisiert wurden. Ebenso erhielt man im Jahre 1962 Aufträge im Bitumen- und Schweröltransport die dann weitere Investitionen in entsprechende Sattelauflieger und Sattelzugmaschinen zur Folge hatten. Im Laufe der 60er Jahre veränderte sich die Marktlage, worauf man sich aus dem Langholztransport zurück zog und den Bereich : "Kraftstoff - Bitumen - Schweröl" weiter ausbaute.
Die 2. GenerationMit Heranwachsen der zweiten Generation und der jetzigen Firmeninhaberin Christa Rombach wurden auch in den 70er Jahren weitere Investitionen im Bereich :Omnibussen und Lastkraftwagen mit Auflieger getätigt. 1981 verstarb der zwischenzeitlich alleinige Firmeninhaber Herr Anselm Winterhalter. Seine Tochter Christa Rombach übernahm somit die Geschäftsleitung zusammen mit Ihrem Ehemann Oskar Rombach. Zwischenzeitlich arbeitet die dritte Generation tatkräftig im Unternehmen mit.
Aufschwung Ost1990 mit der Wiedervereinigung Deutschlands, expandierte die Fa. Winterhalter erneut und eröffnete die Niederlassung Gotha in den neuen Bundesländern. Kurz darauf wurden die Niederlassungen Holzhausen/Leipzig und Leuna eröffnet. Diese Niederlassungen bedienen Kunden im Bereich Tankstellen, Tanklager, Kraftwerke und Endverbraucher sowie Silotransporte.
Die Firma heute... |